| Beschreibung: | Bahnhof Langendreer
19.03. / FR / 20 Uhr / Halle Musikkabarett
Robert Kreis „Das frivole Grammophon“
Der charmant-verrückte Chanson-Tausendsassa aus Holland
Seit über einem Vierteljahrhundert ist Robert Kreis nun schon unterwegs mit seinen Solo- und Orchesterprogrammen in Kleinkunsttheatern sowie Konzerthäusern – landauf, landab in Deutschland, Schweiz und Österreich. Unzählige Fernseh- und Rundfunkauftritte festigen seinen Ruf als Mister Nostalgie. Als großer Kleinkünstler inspiriert er bis heute jüngere Kollegen diese einmalige Zeit der Unterhaltung der 20er und 30er Jahre am Leben zu erhalten. Sein Repertoire schöpft er aus seiner riesigen Sammlung an Schellackplatten, Literatur und Magazinen der Weimarer Zeit.
Auch für die aktuelle kabarettistische Revue hat der charmante Chanson-Tausendsassa in diesem Fundus wahrhafte Schätze gefunden. Unter dem prickelnden Titel „Das frivole Grammophon“ geht es nur um das Eine: um Sexualität, Erotik und Leidenschaft. Was wir heute direkt beim Namen nennen und mit einer ungeheuren Plattheit daher kommt, verpackten die Texter und Komponisten von damals in einen frivol-humorigen Mantel.
Mit Parodien, Conférencen, Persiflagen und Couplets lässt Robert Kreis in seinem gut zweistündigen Programm delikat wie raffiniert die herrliche Verrücktheit dieser Epoche in neuem Glanz entstehen. Wie in all seinen vorherigen Programmen ist es Robert Kreis wichtig, eine Verbindung zur heutigen Zeit herzustellen. Beängstigend aktuell ist zum Beispiel das Thema „Klonen“ welches er aus dem Magazin „Die ideale Ehe“ von 1927 vorträgt. Aber auch Themen wie gleichgeschlechtliche Liebe, die Single-Welt, Fettleibigkeit werden von ihm karikiert und in die heutige Zeit transferiert. Und so trainiert er die Lachmuskeln des Publikums mit teilweise 80-jährigen erotischen und politischen Pikanterien, über die sich die Leute noch heute königlich amüsieren.
„Robert Kreis ist ein cooler Könner des Musikkabaretts und das perfekte Ein-Mann Cabaret: Chansonnier, Stepptänzer, Pianist, Akkordeonist, Pantomime, Magier, Grimassenschneider, Diva und sein eigener Conférencier in einem. Sein Musik-Spaß hat Ironie, Eleganz und Klasse. Der Sänger mit dem Menjou-Bärtchen als Markenzeichen und Faible für Frivolitäten bringt sein Publikum in Hochstimmung und zum Mitsingen. Er skizziert treffsicher, delikat an der Kippe zur Parodie die Charakteristik seiner Vorbilder in Gestik und Vortrag.“ (Hamburger Abendblatt) |