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12 Schritte zum Studium in Bochum

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Cloozy Haber / Cloozy und Konsorten
12.02. / SO / 20 Uhr / Halle / VVK: 13€ / AK: 16€ Comedy Cloozy Haber / Cloozy und Konsorten Die erste große Solo-Show des Berliner Comedy-Wirbelwindes Bahnhof Langendreer Wallbaumweg 108 44894 Bochum
Theater Gegendruck / Charms Maschine
12.02. / SO / 20 Uhr / studio 108 / VVK: 6€ / AK: 10€ Theater Theater Gegendruck / Charms Maschine Ein multi-medialer Theaterabend rund um den russischen Autor Daniil Charms Bahnhof Langendreer Wallbaumweg 108 44894 Bochum

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Crystal (mit Stephan) (Bild: Thilo Machotta)Name: Crystal (mit Stephan)
Alter: 23
Herkunftsland: USA
Studiengang: Psychologie
Hochschule: Ruhr-Universität

Hi, ich bin Crystal. Ich wohne seit August 2002 mit meinem deutschen Freund zusammen in Bochum. Seit drei Semestern studiere ich Psychologie auf Bachelor an der Ruhr-Uni. Es war nicht einfach, überhaupt einen Studienplatz zu kriegen: Mein erster Antrag wurde abgewiesen. Das Akademische Auslandsamt erklärte mir dann, dass ich zuerst ein Jahr Studienkolleg machen muss, weil man in den USA ein Jahr weniger zur Schule geht. Für den Bochumer Bachelorstudiengang Psychologie habe ich mich aufgrund des guten Ergebnisses beim Focus-Hochschulranking entschieden.

Als ich nach Deutschland kam, konnte ich kein Wort deutsch. Ich hab erst hier im Goethe-Institut deutsch gelernt, was ziemlich teuer war. Aber dafür habe ich alles von der Unterstufe bis zur Zentralen Oberstufen-Prüfung in 10 Monaten abgeschlossen. Ich mache zwar immer noch kleine Fehler, aber damit habe ich mich abgefunden. Anfangs hatte ich viel mit dem anderen amerikanischen Studenten in meinem Jahrgang zu tun. Nachdem er in einem höhern Semester eingestuft wurde, habe ich ein paar gute deutsche Freundinnen gefunden.

Anfangs fand ich es hier ungewöhnlich, dass die Geschäfte in einer Großstadt so oft geschlossen sind. Auch die vielen gesetzlichen Feiertage, die meist religiöse Feiertage sind, waren für mich neu, denn bei uns sind Kirche und Staat streng getrennt. Dafür gefallen mir das wunderbare öffentliche Verkehrssystem (im Vergleich zu meiner Heimatstadt) und die kulturellen Angebote, z.B. das Studentenkneipenviertel Bermuda3eck, das Schauspielhaus, das Internationale Video Festival Bochum und besonders das Bergbaumuseum, wo man untertage durch die Zeche wandern kann.

Am meisten fehlt mir meine Familie, mit denen telefoniere ich aber jede Woche – so hält sich das Heimweh in Grenzen. Außerdem vermisse ich viele kleine Sachen, wie Lieblingsspeisen, die hier nicht erhältlich sind – Fisch und Meeresfrüchte sind hier zum Beispiel sehr teuer. Viele meiner Lieblingsspeisen sind eh ungesundes Zeug, aber ich würde jemandem umbringen für eine Flasche Ranch Salatdressing. Auch heiße Sommertage und das Meer vermisse ich hier.

Was ich nach dem Studium machen werde, weiß ich noch nicht. Aber hoffentlich werden ich und mein Freund immer im gleichen Land sein können.