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12 Schritte zum Studium in Bochum

  1. Studiengang wählen
  2. Zulassung
  3. Sprachnachweise
  4. Bewerbung
  5. Visum
  6. Zimmer suchen
  7. Anreise nach Bochum
  8. Einwohnermeldeamt
  9. Aufenthaltserlaubnis
  10. Kontoeröffnung
  11. Krankenversicherung
  12. Einschreibung

News

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Veranstaltungen

Kunstsammlungen. Öffentliche Führung
Neues Event
Orgelkonzert: Klangwelten
Neues Event
Cloozy Haber / Cloozy und Konsorten
12.02. / SO / 20 Uhr / Halle / VVK: 13€ / AK: 16€ Comedy Cloozy Haber / Cloozy und Konsorten Die erste große Solo-Show des Berliner Comedy-Wirbelwindes Bahnhof Langendreer Wallbaumweg 108 44894 Bochum
Theater Gegendruck / Charms Maschine
12.02. / SO / 20 Uhr / studio 108 / VVK: 6€ / AK: 10€ Theater Theater Gegendruck / Charms Maschine Ein multi-medialer Theaterabend rund um den russischen Autor Daniil Charms Bahnhof Langendreer Wallbaumweg 108 44894 Bochum

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Genia (Bild: Thilo Machotta)Name: Eugenia
Alter: 26
Herkunftsland: Russland
Studiengang: Anglistik/Amerikanistik und Theaterwissenschaft
Hochschule: Ruhr-Universität


Priwet, ich heiße Genia und komme aus Moskau. Ich bin seit dreieinhalb Jahren in Deutschland und studiere seit fünf Semestern an der Ruhr-Universität Anglistik/ Amerikanistik und Theaterwissenschaft auf Bachelor. Ein Studium in Deutschland bietet mir die perfekte Möglichkeit, in der Mitte des modernen Europas neue Kenntnisse zu erwerben und mein Studium in zwei Fremdsprachen (Deutsch & Englisch) zu meistern.
Vor dem Beginn meines Studiums lebte ich schon 11 Monate in Bochum, während ich mich auf die DSH-Prüfung im Deutschkurs an der Ruhr-Universität (beim Akademischen Auslandsamt) vorbereitete.

Für Bochum habe ich mich aus mehreren Gründen entschieden: Erstens befindet sich Bochum in der Nähe von großen Städten wie Düsseldorf und Köln. Zweitens sind die Lebenshaltungskosten hier niedriger als in großen Städten. Und schließlich wohnen hier Freunde meiner Familie, die mir Anfangs mit Rat und Tat zur Seite standen.
Als ich hierher kam, war ich von allen neuen Sachen fasziniert. Allerdings tauchten viele Sprachprobleme auf, da ich mich erst in der Grundstufe II befand und noch keine guten Deutschkenntnisse besaß. Mit der Hilfe meiner Freunde habe ich dann ein Konto eröffnet und einen Telefonanschluss eingerichtet. Andere alltägliche Aufgaben musste ich alleine meistern: Zum Beispiel wusste ich nicht, wie man im Wohnheim die Waschmaschine bezahlt bzw. dass man dafür die Geldkarte aufladen muss. Mir war auch unklar, bei welcher Krankenversicherung ich mich anmelden soll.
Später brauchte ich Hilfe bei der Erstellung meines ersten Stundenplanes und beim Verstehen des deutschen Studiensystems.

Am Anfang fand ich es ziemlich ungewöhnlich, dass alle Geschäfte sonntags geschlossen sind. In Moskau geht man normalerweise am Wochenende shoppen. Die Umstellung war gewöhnungsbedürftig. Da Bochum recht klein ist, entleert sich die Stadt sonntags und abends ab 20 Uhr – auf den Straßen sind einfach keine Menschen zu sehen... Dass Bochum klein ist, hat aber auch seine Vorteile: die Luft ist sauber und frisch – man fühlt sich einfach gesund! Die Infrastruktur auf dem Campus ist perfekt. Alles, was man braucht, ist in der Nähe: Geschäfte, Banken, Fitness-Studios, Restaurants etc. Die Wohnheime hier sind komfortabel und gut eingerichtet.

Ich arbeite als studentische Hilfskraft an einem Lehrstuhl meiner Universität und wohne in einem Studentenwohnheim, 15 min von der Universität entfernt.

Um guten Kontakt zu den deutschen Studierenden zu finden, muss man als erstes fließend Deutsch sprechen können. Wenn man offen und aktiv ist und gerne etwas unternimmt, dann kann man die Hürden schnell abbauen. Man darf nur keine Angst vor Sprachfehlern und dem Neuen haben!

Da ich noch ungefähr ein Jahr studieren werde, kann ich noch nicht sagen, was ich danach mache. Allerdings kann ich mir gut vorstellen, in Europa zu arbeiten.