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12 Schritte zum Studium in Bochum

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Cloozy Haber / Cloozy und Konsorten
12.02. / SO / 20 Uhr / Halle / VVK: 13€ / AK: 16€ Comedy Cloozy Haber / Cloozy und Konsorten Die erste große Solo-Show des Berliner Comedy-Wirbelwindes Bahnhof Langendreer Wallbaumweg 108 44894 Bochum
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12.02. / SO / 20 Uhr / studio 108 / VVK: 6€ / AK: 10€ Theater Theater Gegendruck / Charms Maschine Ein multi-medialer Theaterabend rund um den russischen Autor Daniil Charms Bahnhof Langendreer Wallbaumweg 108 44894 Bochum

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Milind (Bild: Thilo Machotta)Name: Milind
Alter: 24
Herkunftsland: Indien
Studiengang: Computational Engineering
Hochschule: Ruhr-Universität Bochum

Hallo, mein Name ist Milind, ich komme aus Indien und bin 24 Jahre alt. Ich mache gerade meinen Master in Computational Engineering, der gemeinsam von den Fakultäten für Bauingenieurwesen, Maschinenbau und Mathematik angeboten wird. Momentan bin ich im 3. Semester.

Die Fächerkombination in diesem Studiengang hat mir gut gefallen. Außerdem sind Bauingenieurwesen und Maschinenbau in Deutschland sehr angesehen, weshalb ich mich dazu entschieden habe, diese Fächer hier zu studieren. Ich habe Informationen über diese Universität auf der Website des DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst) gefunden.

Die Sprache war nach meiner Ankunft in Deutschland ein großes Problem. Ich hatte nur einige wenige Grundkenntnisse, nachdem ich in meinem Heimatland 3 Monate lang deutsch gelernt hatte. Anfangs hatte ich Probleme, selbst die alltäglichen Gespräche zu verstehen. Darum habe ich mich für den Deutschkurs angemeldet, der an der Universität angeboten wird. Dadurch wurde meine Situation besser, wenn auch nicht ideal.

Nachdem ich nun etwas mehr als ein Jahr in Deutschland verbracht habe, kann ich Gespräche größtenteils verstehen und an den einfacheren auch teilnehmen. Der Kontakt mit deutschen Studierenden ist immer noch gering. Aber ich bin sicher, dass die deutschen Studierenden eher zugänglich sind, wenn erst einmal die Sprachbarriere überwunden ist.

Seit drei Monaten wohne ich in einem Studentenwohnheim des AKAFÖ (Am Sumperkamp, in der Nähe des Uni-Centers). Als ich in Deutschland ankam, konnte ich meinen Aufenthalt selbst finanzieren. Inzwischen habe ich abends einen Teilzeitjob, mit dem ich meine monatlichen Ausgaben bestreiten kann.

Was ich nach meiner Ankunft in Bochum seltsam fand, war die Kultur. Es gibt große Unterschiede zwischen der indischen und der europäischen Kultur. Ich vermisse die Freundlichkeit und Zuwendung zwischen den Menschen. Es gibt noch einige andere Dinge wie gute und billige indische Restaurants, die man hier kaum findet.

Bochum ist eine sehr lebendige Stadt mit vielen Studierenden. Was die Universität angeht, mag ich einige Einrichtungen wie Sport, Tanzkurse, Sprachkurse, das Essen in der Mensa etc. In der Stadt mag ich das Verkehrssystem und die Pünktlichkeit der öffentlichen Verkehrsmittel. Nach meinem Master möchte ich mit einem PhD in Biomechanik weitermachen.