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12 Schritte zum Studium in Bochum

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Veranstaltungen

Kunstsammlungen. Öffentliche Führung
Neues Event
Orgelkonzert: Klangwelten
Neues Event
Cloozy Haber / Cloozy und Konsorten
12.02. / SO / 20 Uhr / Halle / VVK: 13€ / AK: 16€ Comedy Cloozy Haber / Cloozy und Konsorten Die erste große Solo-Show des Berliner Comedy-Wirbelwindes Bahnhof Langendreer Wallbaumweg 108 44894 Bochum
Theater Gegendruck / Charms Maschine
12.02. / SO / 20 Uhr / studio 108 / VVK: 6€ / AK: 10€ Theater Theater Gegendruck / Charms Maschine Ein multi-medialer Theaterabend rund um den russischen Autor Daniil Charms Bahnhof Langendreer Wallbaumweg 108 44894 Bochum

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Tran (Bild: Thilo Machotta)Name: Tran
Alter: 24
Herkunftsland: Vietnam
Studiengang: Maschinenbau
Hochschule: Ruhr-Universität

Hallo, ich heiße Tran und studiere seit fünf Semestern Maschinenbau an der RUB. Ich bin nach Bochum gekommen, weil ich zum einen bereits viele Bekannte hier hatte und zum anderen, weil die Fakultät Maschinenbau eine Vertiefung im Hauptstudium anbietet, die mich sehr interessiert.

Im ersten Semester war Deutsch für mich die größte Herausforderung. Mein Deutsch reichte zwar für das Alltagsleben aus, aber mir fehlten viele Fachbegriffe. Deswegen hatte ich Schwierigkeiten, in den Vorlesungen mitzukommen. Ich habe gezielt Bücher und Skripte gelesen und neue Wörter auswendig gelernt. Jetzt ist mein Deutsch viel besser geworden, ich kann Vorlesungen folgen und mit Professoren und Kommilitonen diskutieren. Die deutschen Studierenden sind höflich und hilfsbereit, wenn wir Fragen haben. Jedoch haben wir selten außerhalb der Universität Kontakt.

Als ich in Bochum angekommen bin, fand ich die Stadt erstaunlich ruhig, vor allem am Wochenende. Bei uns sind immer viele Leute auf der Straße und die Geschäfte sind bis in die Nacht auf. Es regnet auch mehr, als ich gedacht habe. Mir fehlen meine Familie und das vietnamesische Essen. Dafür gefallen mir die Universität und die Natur (vor allem die Wälder) sehr. Hier hat man immer frische Luft und viele nette Menschen aus verschiedenen Ländern.

Ich wohne im Studentenwohnheim und finanziere mich durch Nebenjobs und ein kurzfristiges Stipendium. Nach meinem Abschluss möchte ich promovieren oder 1-2 Jahre arbeiten, um Erfahrungen zu sammeln. Danach will ich in mein Heimatland zurückkehren.