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Studentische Selbstverwaltung an den Hochschulen

An allen Bochumer Hochschulen finanzieren die Studierenden über den Sozialbeitrag die studentische Selbstverwaltung. Der Beitrag für die studentische Selbstverwaltung liegt an der Ruhr-Universität bei 14,- €externer Link, an der Hochschule Bochum bei 16,- €externer Link, an der Evangelischen Fachhochschule bei 4,18 €externer Link und an der Technischen Fachhochschule bei 25,- €externer Link.
In seinen Wohnheimen stellt auch das AKAFÖ Geld für Gemeinschaftsaktivitäten zur Verfügung.

Wie viel von diesem Geld wofür ausgegeben wird, entscheidet das Studierendenparlament für die Hochschule und die Heimvollversammlung (bzw. der Heimrat) in den Wohnheimen.

Studierendenparlament

Das Studierendenparlament (SP oder StuPa abgekürzt) wird einmal pro Jahr von allen eingeschriebenen Studierenden einer Hochschule gewählt. Das Studierendenparlament wählt und kontrolliert den AStA, verabschiedet den Haushalt und kann sich mit praktisch allen Angelegenheiten der Studierendenschaft beschäftigen. Die Sitzungen sind öffentlich.

Auf Basis des Haushalts, den das Studierendenparlament verabschiedet hat, gibt der AStA Zuschüsse an die Fachschaften, die Selbstverwaltung in den Wohnheimen und an studentische Vereine weiter.

AStA

Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) entspricht der "Regierung" der Studierenden. Er wird vom Studierendenparlament für ein Jahr gewählt. Im AStA gibt es verschiedene Fachbereiche (so genannte Referate), z. B. für Finanzen, für Hochschulpolitik oder für Kultur und Sport. Neben ihrer politischen Arbeit bieten die ASten auch Beratungen und Sozialleistungen an.

Für ausländische Studierende gibt es meistens ein eigenes Referat, an das sie sich bei Problemen wenden können.

Im AStA der Ruhr-Universität ist das Ausländerreferatexterner Link autonom. Das heißt, es ist vom übrigen AStA weitgehend unabhängig. Es wird nicht bei der Wahl zum Studierendenparlament mit gewählt, sondern in einer eigenen Wahl. So wird sichergestellt, dass die Interessen der ausländischen Studierenden unabhängig von Parteiinteressen vertreten werden.

Auch für Frauen/Lesbenexterner Link und Schwuleexterner Link gibt es autonome Referate, sie werden auf eigenen Vollversammlungen gewählt.

Vollversammlung

Zu wichtigen Themen kann eine Vollversammlung der Studierenden einberufen werden. Sie ist vor allem für aktuelle Entscheidungen wichtig, die auf breiter Basis getroffen werden sollen. Die Beschlüsse der Vollversammlung haben für den AStA eine hohe Verbindlichkeit.

Urabstimmung

Bei einer Urabstimmung werden ebenfalls alle Studierenden zur Abstimmung aufgerufen. Sie läuft ähnlich wie eine Wahl zum Studierendenparlament ab. Ihre Ergebnisse sind für den AStA und das Studierendenparlament bindend.
Urabstimmungen werden nur selten durchgeführt - meistens dann, wenn sehr wichtige Fragen zu entscheiden sind. So wurde z. B. die Einführung des Semestertickets an der Ruhr-Universität mit einer Urabstimmung beschlossen.

Fachschaftsräte

Alle Studierende eines Faches bezeichnet man als die Fachschaft. Sie können auf einer Fachschafts-Vollversammlung einen Fachschaftsrat wählen, der ihre Interessen innerhalb des Fachbereichs vertritt.
Fachschaftsräte haben oft einen eigenes Büro und bieten Beratungen für Studierende an. Sie können vor allem bei Problemen im Studium und mit Dozenten weiterhelfen.

Oft sind Fachschaften auch an der Organisation von Tutorienprogrammen für Studienanfänger beteiligt oder bieten eigene Veranstaltungen an, bei denen man schnell Leute kennen lernt.